Features

 

Auf dieser Seite werden alle Features von unserem IDE-Interface und IDE-SATA-Interface ausführlich beschrieben.

 

IDE-Interface

 

Das IDE-Interface stellt für die DBox2 eine ATA-Schnittstelle (PATA) für den Festplattenanschluss zur Verfügung. Die angeschlossene Festplatte kann zum Aufnehmen und Abspielen von Sendungen und Speichern von MP3-Dateien, Bildern oder sonstigen Dateien genutzt werden.

 

SATA-Interface

 

Das SATA-Interface stellt für die DBox2 eine SATA-Schnittstelle für den Festplattenanschluss zur Verfügung und erweitert das IDE-Interface um einen SATA-Anschluss für den gleichzeitigen (Master/Slave) oder einzelnen (nur Master) Betrieb von IDE und SATA.
Mit Hilfe vom SATA-Interface lässt sich auch sehr einfach ein eSATA-Anschluss für externe Festplatten realisieren. Mehr Informationen zum Betrieb einer externen Festplatte an der DBox2 finden Sie unter
eSATA.

 

SD-/MMC-Kartenleser

 

Der SD/MMC-Kartenslot stellt für die DBox2 einen SD/MMC-Kartensteckplatz zur Verfügung.
Die eingesteckte SD- oder MMC-Karte kann für das Speichern von MP3-Dateien, Bildern, Plug-ins oder sonstigen Dateien genutzt werden.
Mit Hilfe von entsprechenden handelsüblichen Adaptern können auch MiniSD- und MircoSD-Karten in dem Kartenslot genutzt werden.
Der SD/MMC-Kartenslot wird über das IDE-Interface lötfrei mit dem Ramport und dem Modemport (Flachbandkabel) der DBox2 verbunden.
In der Nähe vom SD/MMC-Kartenslot befindet sich auf jeder Platine ein 7poliger Anschluss.
Mit Hilfe dieses Anschlusses ist auch der Betrieb eines externen SD/MMC-Kartenslots an der Platine möglich. Weitere Informationen für den Betrieb eines externen SD/MMC-Kartenslots oder den alternativen Anschluss vom SD/MMC-Kartenslot auf dem Mainboard der Box, finden Sie zu jedem Interface in der Einbauanleitung.

 

MicroSD-Kartenleser

 

Der MicroSD-Kartenslot stellt für die DBox2 einen MicroSD-Kartensteckplatz zur Verfügung.
Die eingesteckte MicroSD-Karte kann für das Speichern von MP3-Dateien, Bildern, Plug-ins oder sonstigen Dateien genutzt werden.
Der Micro-Kartenslot wird über das IDE-SATA-Interface lötfrei mit dem Ramport und dem Modemport (Flachbandkabel) der DBox2 verbunden.
In der Nähe vom Micro-Kartenslot befindet sich auf jeder Platine ein 7poliger Anschluss.
Mit Hilfe dieses Anschlusses ist auch der Betrieb eines externen SD/MMC-Kartenslots an der Platine möglich. Weitere Informationen für den Betrieb eines externen SD/MMC-Kartenslots oder den alternativen Anschluss vom MicroSD-Kartenslot auf dem Mainboard der Box, finden Sie zu jedem Interface in der Einbauanleitung.

 

RealTimeClock (RTC)

 

Vor allem in Verbindung mit zeitgesteuerten Aufnahmen ist eine zuverlässige Systemzeit unerlässlich. Da die Boxen im Gegensatz zu PCs über keine batteriegepufferte Echtzeituhr (Real Time Clock, RTC) verfügen, muss die aktuelle Uhrzeit aus dem empfangenen Datenstrom extrahiert und dem System mitgeteilt werden. Das funktioniert natürlich nur, wenn die Sender diese Information auch korrekt übermitteln, was leider oft nicht der Fall ist. Wird die Box für eine Aufnahme aus dem Stand-By aufgeweckt und startet auf einem Sender, der die Uhrzeit nicht oder fehlerhaft übermittelt, dann kann dies die Aufnahme verhindern und/oder die komplette Timerliste verändern. Um dieses Problem zu lösen, wurde eine RTC auf der Platine integriert.
Die Kommunikation mit der RTC findet über den I²C-Bus statt. Da die verschiedenen Chips der DBox2 auch über diesen Bus kommunizieren, wird die Schaltung einfach als weiterer Slave daran angeschlossen. Je nach Hersteller sind auch hier unterschiedliche Anschlussmöglichkeiten vorhanden. Der Anschluss der RTC an den I²C-Bus konnte nicht lötfrei realisiert werden. Bei jedem IDE-Interface müssen zwei Kabel an die DBox2 gelötet werden. Weitere Informationen für den Betrieb mit RTC finden Sie zu jedem Interface in der Einbauanleitung.

 

Onboard-Netzteil

 

Das Onboard-Netzteil hat eine automatische Abschaltung und stellt die 5V / 2A (Spitzenlast) Spannungsversorgung für zwei 2,5” Festplatten, für die Realtimeclock und für die Lüfteranschlüsse zur Verfügung. Für den Betrieb von 2,5” Festplatten und der Realtimeclock wird dadurch kein zusätzliches Netzteil in der DBox2 benötigt.
Das Netzteil muss mit einer Eingangsspannung zwischen 9V und 30V vom Dbox2-Netzteil versorgt werden. Der Anschluss an das DBox2-Netzteil konnte nicht lötfrei realisiert werden. Weitere Informationen für den Betrieb mit Onboard-Netzteil finden Sie zu jedem Interface in der Einbauanleitung

 

5V-Anschluss über Modemport

 

Auf jedem IDE-Interface oder IDE-SATA-Interface befindet sich auch ein 5V-Spannungsausgang für die Versorgung der 2,5” Festplatte. Dieser Ausgang ist mit dem für IDE/ATA-Laufwerke typischen Molex-Stecker ausgestattet und kann daher über einen handelsüblichen ATA-Adapter 2,5” auf 3,5” (44/40polig) inkl. Spannungsversorgung lötfrei an der 2,5” Festplatte angeschlossen werden. Die Versorgung der 2,5” Festplatte ist abhängig vom DBox2-Hersteller sowie der 2,5” Festplatte und kann wahlweise (Jumperstellung auf dem IDE-Interface oder IDE-SATA-Interface) über den Modemport der DBox2 oder dem Onboard-Netzteil vom IDE-Interface oder IDE-SATA-Interface erfolgen. In der 5V Versorgung von jedem IDE-Interface oder IDE-SATA-Interface befindet sich ein Pufferelko. Dieser kann kurzzeitige Leistungsspitzen beim Einschalten abfangen, auch wenn die 2,5” Festplatte über den Modemport der DBox2 versorgt wird.
Weitere Informationen für den Betrieb einer 2,5” Festplatte über den Modemport der DBox2 finden Sie zu jedem Interface in der Einbauanleitung.

 

Lüfteranschlüsse

 

Auf jedem IDE-Interface oder IDE-SATA-Interface befinden sich drei Lüfteranschlüsse (5V).
Die Lüfteranschlüsse verfügen über eine automatische Abschaltung und werden über das Onboard-Netzteil vom IDE-Interface oder IDE-SATA-Platine mit einer Spannung von 5V versorgt und ermöglichen den Anschluss von handelsüblichen 5V Lüftern.
Mit Hilfe dieser Lüfteranschlüsse kann eine aktive Kühlung in die DBox2 eingebaut werden.

 

LED für HDD-Aktivität

 

Jedes IDE-Interface verfügt über eine LED für die Festplattenaktivität. Der Anschluss einer externen LED für die Festplattenaktivität am IDE-Interface ist ebenfalls möglich.

 

Alternativer IRQ6

 

Jedes IDE-Interface oder IDE-SATA-Interface verfügt über einen Lötpunkt für den alternativen IRQ6. Damit am Modemport weiterhin andere Erweiterungen betrieben werden können, muss das IDE-Interface oder IDE-SATA-Interface an dem alternativen IRQ6 angeschlossen werden. Dazu sind Lötarbeiten und Veränderungen am Mainboard der Box notwendig. Weitere Informationen für den Betrieb mit IRQ6 finden Sie zu jedem Interface in der Einbauanleitung.

 

Unterstützung für CompactFlash-Karten

 

CompactFlash-Karten können über einen handelsüblichen CompactFlash zu IDE/ATA-Adapter am IDE-Interface oder IDE-SATA-Interface angeschlossen werden.

 

Freie und nicht belegte IO-Pins

 

Auf dem IDE-Interface und IDE-SATA-Interface wurde ein Xilinx CPLD XC95144XL verbaut.
Die noch freien und nicht belegten IO-Pins vom XC95144XL können für zukünftige Applikationen und Erweiterungen genutzt werden.

 

Universelle HDD-Halterung

 

Die universelle Festplattenhalterung, die im Einbaukit enthalten ist, wurde extra für den Einbau einer 2,5” Festplatte in der DBox2 entwickelt. Unsere Festplattenhalterung nimmt wenig Platz ein, kann daher günstig in der DBox2 platziert werden und ist aufgrund der Bauhöhe der 2,5” Festplatte auch viel höher über der Platine anzubringen, was eine bessere Luftzirkulation ermöglicht.
Bei der Entwicklung der Halterung wurde außerdem darauf geachtet, dass wichtige Bauteile und vor allem Bauteile, die viel Wärme abgeben nicht abgedeckt werden, um einem möglichen Wärmestau entgegenzuwirken. Die Halterung ist für alle Hersteller gleich und wird mit Hilfe von Schrauben und Abstandshülsen mechanisch in der DBox2 befestigt.
Achten Sie bitte darauf, dass grundsätzlich nur 2,5" Festplatten für den internen Einbau in der DBox2 verwendet werden. Der interne Einbau von 3,5" Festplatten in der DBox2 ist nicht empfehlenswert, da einigen wichtigen Komponenten erwiesener Maßen nicht mehr sonderlich viel Luft zum Atmen bleibt. Auch die Temperatur ist bei der Verwendung von 3,5” Festplatten als ein generelles Problem anzusehen, dass durch die dafür erforderliche große Halterung vor allem noch verstärkt wird. Es besteht akute Gefahr für einen Wärmestau in der DBox2. Zudem wird für die Versorgung von einer 3,5” Festplatte ein zusätzliches externes Netzteil benötigt.

 

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